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Jugend am Paddel

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Natürlich ist seit 2007 viel passiert, aber die Webmasterin kommt einfach nicht hinterher!

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Jugendfahrt 2007 nach Barum

Juhu, unsere erste Jugendfahrt war sooo cool!!!

Am Freitag 6.7. um 18.00 Uhr ging es los. Nach ca. 1 Std. waren wir endlich am Barumer See. Sofort machten wir uns an den Zeltaufbau. - War man gar nicht so einfach! - Danach quälte uns der Hunger so sehr, dass wir erst einmal Abendbrot aßen. Voll gefuttert und mit einer Geschichte von Fanny vorgelesen ging es in die Schlafsäcke. Doch dann war noch lange nicht Ruhe. Volker hat des Öfteren "Pssst, flüstern" sagen müssen. Morgens um 8.00 Uhr standen wir dann wieder aufrecht im Zelt. Jannik, Lea, Sarah und Volker sind mit dem Vierer losgepaddelt und haben Brötchen besorgt. Das hat sehr lange gedauert, da es sehr stürmisch war. Die Brötchen waren trotzdem super lecker. Danach machten wir eine Paddeltour und unterwegs haben wir unsere selbstgeschmierten Brötchen gegessen. Abends waren wir etwas geschafft, trotzdem wurde mit Freude noch lange gespielt. Zur Schlafenszeit kam von Volker wieder: "Pssst, flüstern".

Am nächsten Morgen fuhr Bernhard mit dem Auto Brötchen holen. Leider mussten wir danach schon unsere Sachen packen und aufräumen. Zum Abschluss machten wir noch eine Paddeltour zum Eisladen. Haselnuss, Waldmeister und Stracciatella sind von uns genüsslich verspeist worden. Als wir wieder zum Platz kamen wurden wir schon erwartet. Jetzt ging es los ans Verstauen. Um ca. 18.00 Uhr waren wir wieder am Clubhaus. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

Vielen Dank noch mal an Volker und Bernhard!

Björn und Lars

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Sommerfest / Tag der offenen Tür 2007 mit "Kinder stark machen"

In diesem Jahr war es endlich soweit: der Rasen ist angewachsen und die Steine sind gesetzt! Es konnte also wieder richtig losgehen. Das Fest (Fotos)fand bei Super-Sommer-Sonnen-Wetter statt. Die Vereinsmitglieder und Gäste haben das Wetter sehr genossen und reichlich von dem Angebot des Probepaddelns mit den unterschiedlichen Bootstypen Gebrauch gemacht. Als besondere Gäste waren auch PolospielerInnen von der Spielgemeinschaft NW / Schwalbe / GSM / KSH mit dabei. Wir hatten extra ein Polotor besorgt und in der Bucht platziert, dies wurde auch fleißig genutzt. Darüber hinaus wurde auch unser Spezial-Slalomgestell gebraucht, es ist immer wieder eine Herausforderung, ohne Berührung durch die Slalomtore zu fahren. Der Canadier war oft im Einsatz. Das Fest war auch ein großer Erfolg für Hamepuka Wai. Ganz viele Leute wollten mit dem Outrigger paddeln und haben dies auch getan, bei dem schönen Wetter konnte man schon mal riskieren, mit dem Wasser näher als geplant in Berührung zu kommen. Aber: gekentert ist trotzdem niemand!

Im Bootshaus hatten wir auch wieder eine Fotowand aufgestellt, die Bilder von über 50 Jahren KSH zeigte. Außerdem gab es Informationsmaterial über den KSH und den Kanusport im Allgemeinen, natürlich wurden auch Informationen zur Suchtprävention über "Kinder stark machen" präsentiert. Denn: auch in diesem Jahr standen das Sommerfest und der Tag der offenen Tür wie in den vergangenen Jahren auch wieder unter dem Motto "Kinder stark machen", das Banner flatterte deutlich sichtbar über dem Fest. Kinder stark machen gegen Alkohol und Drogen ist ein Motto, das wir im Rahmen des Festes auch wieder deutlich sehen konnten: es waren ganz viele starke Kinder und Jugendliche aktiv mit dabei. Dies sieht man deutlich auf den Fotos.

Nachdem uns das Wasser verlassen hatte - die Ebbe setzte ein und die Bucht lief leer - war es Zeit für das leibliche Wohl, denn die weggepaddelten Kräfte wollten wieder ersetzt werden. Unser Grillmeister Christian hat ordentlich aufgelegt und dabei so manche Schweißperle verloren, dazu gab es Salate und Brot. Wer es schon vorher nicht mehr aushalten konnte, konnte sich mit Getränken und Kuchen stärken.

Am Ende wurde wieder aufgeräumt, das Banner von "Kinder stark machen" fand einen Ehrenplatz bei den Jugendbooten.

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Harburger Binnenhafenfest "Leinen Los" 2007

Auch dieses Jahr haben wir mit Immerrot die Einlaufparade angeführt. Zusätzlich waren wir auch noch mit unserem Outrigger Hamepuka Wai vertreten. Schon beim ersten Erscheinen des Outriggers Hamepuka Wai beim "Tuten und Blasen" ging auf dem Harburger Binnenhafenfest "Leinen Los" ein Raunen durch die Zuschauermenge. Was ist das für ein Boot, das zusammen mit dem 10er-Canadier Immerrot die Einlaufparade anführt? So war der Outrigger - wie geplant - ein Zuschauermagnet. Auch später am Informationsstand haben viele Gäste immer wieder einen Blick auf Hamepka Wai geworfen und interessierte Fragen gestellt. An diesem Informationsstand konnte man sich ein umfangreiches Bild vom KSH machen. Außerdem war dort der Startpunkt für unsere beliebten Canadierrundfahrten durch alle Hafenbecken, die man mit anderen Schiffen nicht immer vollständig zu sehen bekam. Ebenso waren wir bei den Beachvolleyballern sehr beliebt, um Bälle, die ins Wasser gefallen waren, wieder an Land zu werfen. Beim Optimistenrennen sind wir mit einer Mannschaft gestartet, hatten viel Spaß und wurden dabei durch Mitglieder der Kulturwerkstatt sowie zwei jugendlichen Seglern unterstützt. Ergebnis? Nebensache... Netterweise haben wir Becker Marine Systems, unserem Sponsor von "Willi Becker", beim Sieg den Vortritt gelassen. Am Sonntag waren auch PolospielerInnen von der Spielgemeinschaft NW / Schwalbe / GSM / KSH mit dabei. Wir hatten extra ein Polotor besorgt und neben dem Informationsstand im Hafenbecken aufgebaut, dies wurde auch fleißig genutzt. Darüber hinaus waren die SpielerInnen ein echter Hingucker für die Gäste. Vielen Dank!

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Wir stehen in der Wikipedia!

Die Wikipedia ist die freie Online-Enzyklopädie. Dort sind wir nun auch mit einem Artikel vertreten. Ein Blick lohnt sich...

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Was Hans über Barum 2006 schreibt:

Hallo Rolf,

bin gut zuhause angekommen. Allerdings ist mir im heftigsten Regen der Lukendeckel meines Bootes weggeflogen (Rettungsweste und Sprtzdecke, die darunter in der Luke lagen, glücklicherweise nicht.
Es war wirklich ein besonderes Erlebnis, die Nachtfahrt, aber auch das Zeltleben mit Euch am Sonnabend und schließlich die Rückfahrt. Mit dem Wetter hast Du es als Organisator ja perfekt hingekriegt: Als ich vor Eurem Bootshaus aus dem Auto stieg, hörte der Regen auf, und als ich zwei Tage später wieder einstieg, fing es pünktlich an zu gießen.
Also nochmal herzlichen Dank an Dich und Grüße an alle, die sich an mich erinnern, besonders Michael, Corinna, Ursel und vor allem Volker.
Vielleicht bis zum nächsten Jahr (oder vorher, wenn Du mal in die Gegend von Münster kommst)!
Grüße nach Harburg,
Hans

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Kickerturnier im PhönixCenter

Eine tolle WM ist vorbei und wir alle haben mitgefiebert und mitgefeiert.

Aber neben den WM-Spielen, Fan-Meilen und Liveübertragungen gab es noch viele andere begleitende Attraktionen neben der WM. So z.B. ein Kickerturnier im PhönixCenter an einem 8 Meter langen Kickertisch, an dem 11 Personen pro Mannschaft gegeneinander spielen. Da lag es natürlich nahe, dass wir als fußballinteressierte KSH´ler an diesem Turnier teilnehmen.

Also:  Kleine Umfrage starten, wer Lust hat mitzuspielen und anmelden!

Dann stand Termin und die gegnerische Mannschaft fest: 14. Juni 19:00 Uhr und der Gegner war kein geringerer als die Honigfabrik Wilhelmsburg. Schnell stellte ich eine Mannschaft auf, die es mit diesem Gegner aufnehmen konnte. Der Termin rückte näher und die Anspannung in der Mannschaft stieg stetig an. Dann war es endlich soweit, das Spiel konnte beginnen und wir liefen in einheitlichen roten KSH-Shirts auf. Gespielt wurde über 2 Gewinnsätze à 15 Toren. Erschwert wurde das Ganze dadurch, dass mit 6 Bällen gleichzeitig gespielt wurde!!! Wir zeigten eine geschlossene gute Mannschaftsleistung, (was leider nicht ganz ausreichte) und so ging das Spiel in 2 Sätzen mit je 15 zu 5 Toren an die Honigfabrik.

Trotzdem, wir hatten viel Spaß und beim nächsten Mal sind wir wieder dabei!

Nach unserem Spiel ist ein Teil der Mannschaft noch gemeinsam in den Rieckhof gegangen, um sich das Spiel Deutschland – Polen anzusehen, dass wir dann 1:0 gewinnen konnten.

Vielen Dank an meine Mannschaft, die so toll mitgemacht hat und ,so glaube ich, auch ihren Spaß hatte. Danke an: Annette, Corinna, Gudrun, Jörg, Axel, Gilda, Andres, Sandra, Cordula G., Jens und Cordula R.

Heinrich K.

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Einbruch!!!... Mithilfe... ICF-Fahrt

In der Nacht zum Montag, den 10.Juli 2006, ist im Bootshaus eingebrochen worden. Die Täter kamen offenbar durch das auf  kipp  stehende kleine Fenster im Umkleideraum. Gestohlen wurde nach erstem Augenschein das Sammel-Schiff der DGZRS. In der Nacht zum Dienstag wurde sogar noch ein zweites Mal eingebrochen, diesmal durch Einschlagen der Scheibe des gleichen Fensters! Dabei wurde die Thekenkasse entwendet. In beiden Fällen wurde bei der Polizei Anzeige erstattet. Aus diesem Anlass bitten wir noch einmal sehr darum, beim Verlassen des Bootshauses alle Türen und alle Fenster zu schließen !

Wir brauchen eure Mithilfe !

Das Grün am Bootshaus wird immer höher. Deshalb brauchen wir den/die Eine(n) oder Andere(n), der/die sich mal ein Stündchen mit Rasenmähen befassen möchte, vor allem jetzt im Sommer und in der Urlaubszeit. Die Rasenmäher am Bootshaus sind einsatzbereit und erwarten euch!

12.07.06   R.Scholz

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Sommerfest 2006 mit "Kinder stark machen"

Unser Sommerfest war in diesem Jahr ein wenig kleiner als im Vorjahr. Mit Bedacht haben wir geplant und schon im Vorwege festgestellt, dass die Bauarbeiten am Bootshausgelände im vollen Schwung sein würden. Also gab es in diesem Jahr nicht die große Webetrommel. Statt dessen war es klein und fein. Die Jugendgruppe war fast vollzählig angetreten. Und das war auch gut so. Denn auch in diesem Jahr hatten wir Unterstützung durch das Projekt "Kinder stark machen" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Einer der schönen Aspekte des Sports im Jugendalter ist doch, dass er den Kindern Bestätigung und Selbstvertrauen gibt. Auf einmal Dinge zu können, die man vorher nicht konnte (und von denen andere Menschen nur träumen...). Und dies ist ein wirksamer Schutz vor Drogen. Schon seit langer Zeit beugen wir durch gutes Vorbild vor: keine Zigaretten und kein Alkohol in der Zeit des Jugendtrainings.

In diesem Jahr waren neben interessanten Broschüren wieder tolle Dinge für aktive Kids im Überrschungspaket von "Kinder stark machen": Fußbälle, T-Shirs und Fadenspiele. Die waren auch allesamt der Renner. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, wird in einem "Kinder stark machen"-Shirt der jüngste Paddler zum Ebenbild eines Eishockeyspielers. Macht eben stark... Die Fußbälle waren immer in Aktion, wenn die Kids gerade vom Wasser kamen. Und die ruhigeren Kids spielten mit den Fäden.

Was gab es noch? Ein Besucher aus Celle wollte mal ein Abfahrtsboot ausprobieren - ein klarer Fall für unsere "Wilde 13". Corinna probierte auch gleich mal ein Abfahrtsboot aus. Anschließend bekamen Corinna und Gudrun noch einen kurzen Canadier-Steuerkurs.

Dann war es auch schon so weit: unser Grillmeister Michael wurde tätig. Also schnell das Buffet im Schatten aufbauen und losessen.

Auch wenn unser Sommerfest diesmal auf einer Baustelle stattfand, war es ein gelungenes Fest. Und im nächsten Jahr ist der Rasen bestimmt angewachsen, alle Steine sind gesetzt und das Fest wird wieder größer...

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Tornado 2006

Hier geht es zu den Fotos.

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Anpaddeln 2006

Bestimmt schreibt unser Fahrtenleiter Rolf einen ganz tollen Bericht über das Anpaddeln. Ein bisschen wollen wir aber dennoch verraten: wer nicht mit dabei war, hat etwas verpasst! Wann sieht man schon einmal Schweinswale im Hafenbecken...? Beim Anpaddeln natürlich. Zun Fotografieren waren wir dafür zu langsam. Aber ein paar andere Fotos haben wir gemacht:

Foto:SchaulandFoto:SchaulandFoto:SchaulandFoto:Schauland

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Bootshausdienst März 2006

Beim Bootshausdienst wurden wieder die typischen Arbeiten wie das Herunterlegen der Boote, Aufklaren des Bootshauses, Montieren von der Brücke und Befestigung des Pontons und dergleichen mehr erledigt. In diesem Jahr war aber doch etwas anders: für die noch folgenden Aufschüttungsarbeiten haben wir das Schaukelgestell und die unteren Bootslageböcke entfernt. Wie es danach aussah, seht ihr hier:

Foto:SchaulandFoto:SchaulandFoto:SchaulandFoto:Schauland

Aber ihr seht auch, dass noch eine Menge zu tun ist! Wir brauchen euch und eure tatkräftige Unterstützung. Neben den sonst üblich Arbeiten brauchen wir euch dringend bei der Überholung des Pontons und für die Erbringung der baulichen Eigenleistungen für die Aufschüttung. Also: meldet euch bitte beim Vorstand, damit nicht immer nur die üblichen Verdächtigen dabei sind! Ihr könnt uns Dienstags oder Donnerstags ansprechen, telefonisch sind wir auch für euch da.

Jörg S.

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Erste Hilfe für Kanuten!

Zur März-Mitgliederversammlung am 7.3. war eine Fortbildung angekündigt:

Jan Andag, neuer Sportwart des KSH, nebenbei Feuerlöscher und auch Rettungssanitäter bei der Berufsfeuerwehr, hat uns in die Geheimnisse der Ersthilfe am Unfallort eingeweiht.

Wie sich herausstellte, war bei vielen die letzte Wissensvermittlung in diese Richtung schon führerscheinmäßig lange her. Also wurden die Gespräche eingestellt, die Ohren gespitzt und genau zugeschaut, wie Jan an seinem freiwilligen Opfer Fanni die stabile Seitenlage ausführlich demonstrierte. Zudem wurden wir Zeugen, Opfer und Täter beim Blutdruckmessen. Winzige Tröpfchen Blut flossen zur Bestimmung des Blutzuckerspiegels. Alles freiwillig!

Auch um die Theorie haben wir uns nicht gedrückt! Neben teilweise sehr witzigen Anekdoten aus Jans Feuerwehr-Einsätzen haben wir Antworten auf brennende Fragen erhalten:

Wie bekommt man heraus, ob jemand bei Bewusstsein ist?! (Schmerzen zufügen indem man mit den Handknöcheln über das Brustbein fährt: Da bleibt kein Bewusster ruhig!)

Darf man bei einem Unterkühlten die Beine hochlagern? (NEIN, denn dann bringt das kalte Blut aus den Beinen die Restwärme und damit das Leben garantiert aus dem Körper! Ein unterkühltes Opfer muss immer ganz flach liegen, auch beim Transport!)

Wie schützt man einen Unterkühlten vor weiterer Kälte? (Die in jedem Erste-Hilfe-Kasten vorhanden zu seiende Goldfolie wird – mit der Silberseite zur Wärmequelle -  um das Opfer gewickelt. Dieses darf dabei – siehe vorne – nicht aufgerichtet werden!)

Darf einem Unterkühlten mit einem kräftigen Schluck Hochprozentigem das Herz gewärmt werden? (Nein, Alkohol ist in diesem Zustand gar nicht zuträglich  sondern möglicherweise sogar tödlich!)

Um dem Rest des Vereins die Möglichkeit zu geben, das eigene Wissen zu testen, hat Fanni sich ein kleines Quiz ausgedacht. Bei Wissenslücken sollte der nächste KSH-Erste-Hilfe-Termin-mit-Jan auffälliger in den Kalender eingetragen werden!

Gilda

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Kentertraining aus der Sicht eines jüngeren Mitgliedes

Kentertraining macht eigentlich fast jedem der mitmacht Spaß. Selbst welche, die 3 bis 4 Jahre sind, kommen mit. Anne und mich hat das auf die Idee gebracht, dieses Jahr mehr zusammen im Zweier zu paddeln und nicht die ganze Zeit alleine im Einer. Kentertraining ist zwar eigentlich dafür da, die Kenterrolle zu üben, aber für’s Schwimmen kann man trotzdem trainieren.

                                                                                                                                 Fanni

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Dank an meine unermüdlichen Lehrmeister!

Oder: Gudruns erster Versuch mit einem Abfahrtsboot auf der Luhe...

Es begann am Abend der sportärztlichen Untersuchung für die Jugendlichen im Vereinshaus von Süderelbe (noch einmal vielen Dank, dass wir vom KSH mit dabei sein durften). Jan gab bekannt, dass am 11. März die erste Abfahrtsregatta auf der Luhe stattfindet. Ich kam ins Grübeln: "Die Luhe liegt doch genau vor deiner Haustür, oder? Und im letzten Sommer hast du doch fleißig geübt im Abfahrtsboot zu fahren." Irgendwie ist jedenfalls der Wahnsinn mit mir durchgegangen und ich habe gesagt, dass ich gerne mitmachen möchte.

Erst ein paar Tage später fiel mir auf, dass das ja so lange nicht mehr hin ist. Und dass es draußen noch ziemlich kalt ist. Na ja, wie das Leben so spielt kam dann noch die Woche mit der Grippe. Und dann: keine Ausrede mehr.... Am letzten Wochenende, das war der 25. Februar machten sich Jan, Jörg S. und Gudrun auf nach Garstedt um ein bisschen für die Regatta zu üben. Aber halt: vorher brach noch das Chaos im Haushalt von Jörg und Gudrun aus. Das erste Mal im Jahr Paddelsachen packen. Irgendwie war der Haufen für 2 Stunden fast so groß wie für 2 Wochen. Da lagen Neoprenanzüge, lange Sportsachen, Fleecepullover, Fleecehosen, Skirollis, Handschuhe, Schuhe, Wollsocken, Mützen, Handtücher, unzählige Dinge mehr, Müsliriegel, heißer Tee und heißer Apfelsaft. Ich konnte mir einen bissigen Kommentar nicht verkneifen. Jörg konterte damit, dass zu viel besser als zu wenig ist.

Nachdem alles verstaut war ging es endlich los zum Parkplatz "Eppens Allee" in Winsen, dort wo demnächst die Landesgartenschau zu bewundern ist (mit Nebenwirkungen für Paddler, dazu an anderer Stelle irgendwann mehr). Treffen mit Jan. Jans Auto stehenlassen und ab nach Garstedt. Dort begann die übliche Prozedur des Booteabladens. Aber danach: bei -1 Grad umziehen. Badezeug an, Neo darüber, über den Neo eine lange Laufhose (der Neo klebt sonst am Boot...), Skirolli, Fleece, Neoschuhe, Schlauchschal, Mütze, Neohandschuhe. Und zum Schluss Regenjacke, Schwimmweste und Spritzdecke. Ich kam mir vor wie das Michelin-Männchen, aber es war immernoch kalt...

Kaum war ich auf dem Wasser, merkte ich gleich mehrere Dinge. Ich kippelte ganz furchtbar. War wohl doch ein bisschen her, das letzte Mal im Abfahrtsboot. Und ich hatte die Fußstütze nicht eingebaut. Und ich spürte meinen Griff um das Paddel gar nicht mit den Neo-Handschuhen. Und was tat ich dumme Nuss? Weiterpaddeln... Ich kippelte mich den Fluss herunter. Nach und nach lief alles ein bisschen besser, nachdem die ersten Kurven hinter uns lagen. Aber ich war schon überaus dankbar, dass immer einer der erfahrenen Kerls vor mir und einer hinter mir war. Dann kam da die erste Hürde: ein kleines Wehr in Bahlburg. Kein Problem, war ich doch mit anderen Booten schon ein paar mal gefahren. Und auch schon anspruchsvollere. Dachte ich so bei mir. Ich fuhr auf das Wehr zu und Jan rief, was er immer so ruft: Gas geben und in der Mitte einfach gerade runter. Klar, kein Problem.

Also: Gas geben, kippeln, langsamer werden, noch mehr kippeln und dann nur noch ein Gedanke: "Angst". Da war das Wehr aber nicht mehr zu vermeiden. Und meine Kenterung auch nicht. Ich hätte so viel tun können um nicht zu kentern. Das sagten mir die beiden Männer jedenfalls. Ich war aber wie gelähmt. Glucks, weg war ich. Das erste Gefühl unter Wasser ist für mich immer das gleiche: Panik. Ich war erfreut, dass sich die Panik in der Luhe durch nichts von der Panik im Schwimmbad unterschied. Aber es war lähmend kalt. Und die Luft war noch knapper, als bei den Übungen im Schwimmbad. Deshalb wusste ich sofort, dass ich meine Kraft nicht damit verschwenden sollte eine Rolle zu versuchen. Also unter Wasser aussteigen. Kein Problem: Griff an die Spritzdecke und ziehen. Mist- die hakt! Kein Problem: einfach noch mal. Hakt immernoch! Also noch mal und wenn das nicht klappt, irgendwie den Kopf an die Oberfläche um einmal Luft zu holen. Endlich ging sie auf. Und Jörg sei Dank hatte ich die Laufhose über den Neo gezogen, so dass ich auch herausrutschen konnte.

Ich versuchte zu schwimmen, konnte das aber gar nicht koordinieren. Aber die Weste trug mich. Irgendwann dachte ich, dass ich ja mal versuchen könnte, ob ich stehen kann. Konnte ich. Wo ist das Boot? Wo ist das Paddel? Wo ist das Ufer? Ich griff Paddel und Boot und hörte Jörg rufen, dass ich beides loslassen soll. Machte ich. Die Frage, wo das Ufer war, war immernoch ungeklärt. Langsam entdeckte ich es. Es war nur unendliche 3m entfernt. Also irgendwie mit erfrorenen Füßen dahin. Das war aber an der Stelle so steil, dass ich da nicht hochkam. Aber da war Jörg, auf dessen Boot ich klettern konnte und der dann ein bisschen Taxi spielte. Der Bootsanleger Bahlburg war nur etwa 200 m entfernt. Da bin ich dann aus dem eiskalten Wasser geklettert.

Jan hat mein Boot aus dem Wasser geholt und mit mir zusammen leer gemacht. Ich überschlug die Anzahl meiner Klamotten im Kenterbeutel (endlich konnte ich wieder denken!) und sah von einer Weiterfahrt ab. Jörg kam auch an Land und Jan fuhr weiter nach Winsen zum Auto. Oh je, erst mal zitternd aus den nassen Sachen. Dann mich abtrockenen und trocken anziehen. Zwischendurch ärgern - hat aber auch nicht richtig warm gemacht. Aber unser vorsorglich gekochter Apfelsaft. Und die zusätzlichen Fleecesachen von Jörg. Wir hatten Glück, es waren nur -1 Grad, nur mäßig windig und es regnete nicht. Trotzdem war eine gute Stunde draußen zu überbrücken. Jan hat sich wirklich beeilt, sogar er kam wirklich in Schweiß.

Zusammenfassend kann ich sagen: nur durch gute Vorbereitung ist das alles so glimpflich abgelaufen. Wir waren zu dritt unterwegs. Wir hatten warme Sachen im Kenterbeutel und heißen Apfelsaft. Ich hatte einen Neo an. Über dem Neo war eine Laufhose ohne die ich unter Wasser nicht aus dem Boot gekommen wäre. Und ich hatte kaum ein Sicherheitstraining ausgelassen. An dieser Stelle geht mein Dank an die, die mit mir und meiner Panik in der Halle geübt haben: Henry, Jan, Jörg, Robert und Volker.

Wann wart ihr das letzte Mal beim Sicherheitstraining? Dort sind eigentlich immer nur "die üblichen Verdächtigen", die Jugendlichen und die Eltern der Jugendlichen. Vielleicht kentert man nicht mehr, wenn man länger dabei ist. Oder man kann auch in eiskaltem Wasser problemlos Rollen, Aussteigen, Schwimmen und sich auf ein Boot legen. Ich werde jedenfalls fleißig weiterüben. Nur was man beständig übt, beherrscht man auch sicher. Diese Erfahrung habe ich jedenfalls in anderen Sportarten gesammelt. Ach ja: war ja auch zu früh im Jahr, oder? In der Zeitung "Kanu Sport" vom März 2006 wird auf Seite 35 über Kälteschockreaktionen auch noch ab März berichtet. Vieles von dem, was dort beschrieben ist, habe ich nun selbst erlebt.

Also: auf, auf, der letzte Termin für das Sicherheitstraining in diesem Jahr ist der 5. März. Und im Herbst geht es dann wieder los.

Gudrun

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