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32. Weser-Tidenrallye am 16. Mai

 

Windböen bis Stärke 7, ja oder nein? Wellen, ja, aber wie hoch? Gegenwind, Seitenwind?

Nachdem wir am Freitagabend beim TURA Bremen angekommen waren, diskutierten wir genüsslich all diese Fragen. Manche von uns waren die Weser-Tidenrallye schon oft gepaddelt, andere noch nie.

Gemeinsam schauten wir gespannt dem nächsten Morgen entgegen.


Die Zeltwiese und das Vereinshaus von TURA waren ein tolles Quartier für die Nacht, voll ausgestattet mit warmen Duschen, Kühlschränken, Wasserkochern und viel ebener Rasenfläche. Weil die meisten Rallyeteilnehmer am Startpunkt zelteten oder morgens erst anreisten, war es am Zielpunkt auch noch sehr ruhig.

 

Am Morgen fuhren wir zum Großensieler Yachthafen, die Abfahrt anderthalb Stunden vor dem Start erwies sich als passend, um genug Zeit fürs Anmelden und Boote-Klarmachen zu haben.
Mit dem Startschuss ging es hinaus auf die Weser, in den Gegenwind und die Wellen, die sich zwar als etwas nass und ermüdend, aber ansonsten als wenig spektakulär erwiesen.
Das Wetter wurde immer besser, Wind und Wellen ebbten ab, und zwischen Regenschauern hatten wir auch ein bisschen Sonne.


Die Tide drückte uns mit etwa 5km/h stetig die Weser hinauf. Wir merkten es an dem Tempo, mit dem die grünen Tonnen auf uns zusausten, die wir zum Glück jedes Mal rechtzeitig und vor allem rechtsseitig umpaddeln konnten.
Fünf querende Fähren, Industriebauten, große Pötte und gefühlt kilometerlange, einsame Sandstrände machten diese Tour zu einem abwechslungsreichen Abenteuer.
Zur Ankunft gab es wieder eine warme Dusche, Kuchen und Bratwurst und mit müden Armen und sehr zufrieden beendeten wir am frühen Nachmittag die Rallye im Goldziel, nach 45 Kilometern.

H.K.

 

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